Heißer Tag, lange Spiele

Am 03.07.2022 begrüßten die Freisinger Grizzlies ihre Gäste, die Guggenberger Legionäre aus Regensburg, zu einem sonnigen, heißen Spieltag.

Der Freisinger Kader von 17 Spielerinnen wurde kurzer Hand in zwei ausgeglichene, leistungsstarke Teams mit Reservespieler eingeteilt, sodass jedes Team ein Spiel des Double Headers bestritt.

Das erste Spiel war hart umkämpft. Gingen die Freisinger Mädels 3:5 in Führung, wurde das zweite Inning mit jeweils fünf Runs für beide Seiten abgehackt. In einem langen dritten Inning konnten wiederum die Gäste vier Runs vorlegen, während die Bärinnen sich mit zwei Runs zufrieden geben mussten. Mit 12:12 musste also ein Extra-Inning gespielt werden, da zu diesem Zeitpunkt  die reguläre Spielzeit bereits abgelaufen war. Offense und Defense mussten nochmals mobilisiert werden. Beide Teams konnten die Runners in der Defense nicht unter Kontrolle bringen, sodass man aus Platzbelegungsgründen bei einem ungewöhnlichen Softballergebnis von 17:17 das Spiel mit unentschieden beenden musste. Das Ergebnis spiegelte das ausgewogene Kräfteverhältnis der beiden Teams wieder.

Das zweite Spiel sollte bzgl. der Spannung dem ersten in nichts nachstehen, obwohl man diesmal nicht auf das Ergebnis knapp zwei Stunden warten musste.

Auch hier wurde jedes Inning hart umkämpft. Mit 2:4, 0:1 ging man aus den ersten beiden Innings.

Da die Spielzeit sich bereits dem Ende näherte, mussten die Regensburger Gäste mindestens drei Runs nach Hause bringen, um im Spiel zu bleiben. Diesmal hatte die Grizzlies-Defense die besseren Plays in Petto, so dass der Ausgleichspunkt auf der Base strandete und bei einem Endergebnis von 4:5 der Sieg an Freising ging.

Zusammengefasst sah man gute Plays, Strike-Outs, gute Ballkontakte und auch einige Hit-by-Pitch Kontakte, was für einige junge Spielerinnen eine neue Erfahrung war, mit der sie aber professionell umgegangen sind.

Die Coaches waren alle mit der Leistung ihrer Teams zufrieden. Obgleich man Verbesserungspotenzial in dem ein oder anderen Bereich gesehen hat.

Bericht: Stephan Buchwald

Bilder: Familie Andrä

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