Grizzlies gegen Legionäre

Homerun und haufenweise K’s im Nailbiter gegen die Legionäre

Am Tag der deutschen Einheit durfte unser Livepitch 1 Team zu einem Double Header bei den Regensburg Legionären ran. Die Grizzlies mussten mit einem völlig neu formierten Team nach Regensburg reisen, denn aus unserem Bayerischen-Meister-Team 2021 fehlten 10 Spieler!!!, die es zu ersetzten galt. Neben den wenigen „alten Hasen“, kam somit ein ganzer Schwung Spieler zu ihrem ersten Einsatz im Livepitch 1 Team in der Bayernliga und das gegen den Vizemeister aus Bayern, den Legionären.

Grizzlies gegen Legionäre

Bei sommerlichen Temperaturen gelang Shortstop Johannes Ströll gleich zum Start ein Basehit, der durch mehrere Steals in die 1:0 Führung umgemünzt werden konnte. Mehr war im erstem Offensiv-Halbinning nicht drin und somit übernahm als erstes Korbinian Lohmaier auf Seiten der Grizzlies den Pitcher-Job. Ihm gelangen gleich drei starke Strikeouts und die Führung wurde souverän verteidigt.

Zu Beginn des zweiten Innings steckte Florian Heimbeck einen Hit by Pitch weg und durch einen Wild Pitch und den anschließenden Hit von Niklas Macha erhöhte Florian auf 2:0.

Doch jetzt legten auch die Schlagmänner der Legionäre los. Obwohl Korbinian weiter gut warf und zwei Strikeouts verbuchen konnte, schafften es die Regensburger fünf Runs zu scoren und somit wechselte die Führung zu den Gastgebern.

Im dritten Inning gelangen auch Team Freising wieder einige Hits. Lucas Gattermeyer und Korbinian schafften es auf Base und mit dankbarer Unterstützung des Regensburger Infields, sprangen weitere zwei Runs heraus. In der anschließenden Defense gelang es David Csonka im Left Field, einen weiten Hit aus der Luft zu fangen und das erste Out zu sichern. Trotz eines weiteren K’s von Korbi mussten man wieder ein paar Hits einstecken und am Ende von Inning 3 war auf dem Scoreboard ein 7:4 für die Regensburger zu lesen.

In der Offense war dann leider in den letzten beiden Innings nichts mehr auszurichten. Maxim Seifert übernahm die Aufgabe im Circle und verwertete zwar gleich einen strammen Comebacker zu einem Aus auf der 1. Base, aber trotzdem schafften es die Grizzlies nicht so recht aus den Innings rauszukommen und am Ende dieser Partie war der Spielstand 12:4 für Regensburg.

Spiel 2 entwickelte sich, um das vorwegzunehmen zu einem wahren Nailbiter auf Augenhöhe. Johannes beförderte gleich den ersten Pitch ins Right Field und Korbi Lohmaier legte sofort Einen nach. Durch ein paar Steals und Wild Pitches scorten die beiden zur 2:0 Führung. Als Grizzlies-Pitcher startete Johannes Ströll am Rubber und er sollte einen bärenstarken Tag erwischen. Nach einem K musste er zwar durch einen Walk und einen Wild Pitch einen Run einstecken, aber er warf unbeirrt weiter und schickte zwei weitere Strikeouts hinterher. 2:1 nach einem Inning.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs schaffte es Catcher Gustav Grenz mit einem Single auf die erste Base. Nach ihm zündete Johannes Ströll dann die Bombe und drosch den Ball im Right Centerfield über den Outfieldzaun. 2-Run-Homerun!!! Mit einer 4:1 Führung ging es wieder in die Defense. Johannes, beflügelt durch seinen Homerun, ließ weiter nichts anbrennen, warf drei Strikouts hintereinander und immer noch in Führung gelegen, startete somit Inning Nummer drei.

Leider sprang an der Platte nichts für die Grizzlies heraus und das Schlagrecht wechselte schnell zu den Legionären. Jetzt waren deren besten Hitter an der Reihe und unsere Defense musste zwei weitere Runs hinnehmen. Nichts destotrotz schafften wir durch gutes Pitching wieder zwei K’s und das dritte Out erledigte Catcher Gustav per Tag Out an der Homeplate.

Auch im vierten Inning brachten unsere Livepitcher wieder nichts zählbares auf das Scoreboard und somit war wieder Defense angesagt. In diesem Halbinning gelang dann unserem Pitcher Johannes Ströll ein seltenes Kunststück. 3 Batter, 9 Pitches, 9 Strikes, 3 Strikeouts. Three up, three down. Perfekt Inning.

Zu Beginn des letzten Innings stand es nun immer noch 4:3 für unsere Jungs. Ein weiterer Basehit von Johannes beförderte ihn nach einem Steal bis auf die dritte Base und Lucas Gattermeyer nutze die Chance zu einem RBI. Der Regensburg Pitcher warf noch ein paar Walks und ein weiterer Run wurde gescort. Bei 6:3 brauchte man jetzt noch drei Aus um dieses Spiel zu gewinnen. Johannes hatte jetzt seine 18 Batter ausgeschöpft und er übergab mit starken 11K’s in vier Innings, den Ball wieder an Korbinian Lohmaier. Dieser machte eigentlich einen guten Job, schaffte ein Strikout, aber genau im richtigen Moment packten die Legionäre jetzt ihre besten Hits aus. Sie schafften den Ausgleich zum 6:6 und retteten sich ins Extrainning.

In der Offense ging in Inning sechs leider nicht viel auf Seiten unserer Grizzlies und nach drei K‘s gegen Freising übernahm wieder Maxim im Circle, da auch Korbinian seine 18 Battern ausgeschöpft hatte. Er blieb cool, warf ein Strikeout und First Baseman Gustav Grenz machte mit einem Flyout das zweite Out klar. Das dritte Aus besorgte Shortstop Korbinian Lohmaier mit einem Flip auf die zweite Base zu Laurenz Naujokat.

Extrainning Nummer zwei startete dann wieder mit Johannes Ströll, inzwischen Catcher, am Schlag. Ein Monsterhit über den Center Fielder blieb 10cm unter der Homerunlinie im Outfieldzaun hängen und der zweite Homerun des Tages blieb ihm somit knapp verwährt. Trotzdem ein Double und durch den anschließenden Steal stand somit der Leading Run auf der dritten Base. Leider brachte Team Freising den Ball nicht mehr ins Spiel und es hieß weiterhin 6:6.

Lucas Gattermaier hatte dann die undankbare Aufgabe diesen Gleichstand gegen den stärksten Teil der Legionäre Lineup zu verteidigen. Es machte seine Sache zwar gut, aber genau im richtigen Momentan gelangen den Regensburgern zwei richtig starke Hits und dieses ultraspannende Spiel endete mit 7:6

Trotz der beiden Niederlagen fühlte sich zumindest das zweite Spiel fast wie ein Sieg für unsere Grizzlies an. Mehr als die Hälfte der neun Grizzlies-Spieler lief zum ersten Mal überhaupt in der Bayernliga auf. Immerhin hielt man gegen den bayerischen Vizemeister Regensburg, die alle Stammspieler an Board hatten, über weite Strecken gut mit und hätte am Ende fast die große Überraschung geschafft. Somit bleibt am Ende dieses schönen Baseball Tages festzuhalten: „Hut ab und tapfer gekämpft Ihr Grizzlies“.

Text und Foto: Fam. Ströll

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