© Ludwig Frischhut

Sieg und Niederlage der Herren 1 gegen die Legionäre

Grizzlies splitten im Heimspiel gegen Regensburg

In zwei bis zum Ende ausgeglichenen Partien trennten sich die Bären am Samstag, 18. Juni mit einer Niederlage und einem Sieg von den Regensburg Legionären. Bei Sonnenschein und optimalen Bedingungen begann Raphael Walchshäusl als Starting Pitcher für die Grizzlies. Er sah sich von Beginn an mit einer gut aufgelegten Offense aus Regensburg konfrontiert und wurde gleich mit einem Double des ersten Legionärs begrüßt. Die Verteidigung der Bären kam zwar schadlos aus dem ersten Inning, aber die Legionäre kamen immer wieder durch gut platzierte Treffer auf Base und konnten bis ins dritte Inning auch vier Runs vorlegen. Die Grizzlies kamen zwar zum Anschlussrun, konnten aber durch Unkonzentriertheiten auf den Bases und am Schlag dem Regensburger Pitcher nicht weiter gefährlich werden. Ein entscheidender Moment dann im vierten Inning: Die Bases waren geladen und Michael Yildiz holte zum weiten Schlag aus – an manchen Tagen fehlt aber einfach das Quäntchen Glück und so landete der harte Line-drive direkt im Handschuh des Regensburger Leftfielders. Zwar konnten die Bären noch einen weiteren Run aufs Scoreboard bringen, aber die Legionäre legten im letzten Inning nochmal nach und so ging das erste Spiel verdient mit 7:2 an Regensburg. Erfreulich aus Freisinger Sicht war die fehlerlose Defense, die schon seit Wochen in bestechender Form überzeugt.

Das zweite Spiel sollte besser laufen aus Freisinger Sicht. Wieder war die Defense wach, nur ein Error sollte den Freisinger Feldspielern unterlaufen, im Gegensatz zu einer löchrigen Regensburger Verteidigung, die insgesamt sechsmal daneben griffen und sich so das Leben selbst schwer machten. Geburtstagskind Rasmus Kolonko bekam den Ball und hatte die Gelegenheit, sich selbst einen Win zum Geschenk zu machen. Er machte seine Sache gut, erlaubte vier Runs bis zum Ende seines Arbeitstages im fünften Inning und hielt die Grizzlies so im Spiel. Die scorten ihrerseits je einmal im zweiten und im vierten Inning. Im fünften Inning schafften die Bären dann die Wende. Sie schlugen harte Bälle in die Regensburger Verteidigung, erzeugten so den Druck, der im ersten Spiel noch vermisst wurde und machten drei Runs, begünstigt auch durch Unkonzentriertheiten auf Regensburger Seite. Die Bären waren damit zum ersten Mal an diesem Spieltag in Führung und sollten diese auch nicht mehr hergeben. Rufus Flux kam ab dem sechsten Inning als Reliever für Kolonko und zeigte eine herausragende Leistung: sechs Batter, sechs Aus. Damit war die Führung gesichert, die Bären legten noch zwei Runs drauf und waren damit mit 4:7 der verdiente Sieger in einer insgesamt kurzweiligen und schnellen Begegnung.

„Wir haben heute wieder gezeigt, dass wir es schaffen, Spiele spät noch zu drehen und zu gewinnen. Das zeigt unsere Qualität und unsere Ausdauer“, so Fabian Stapel zum verdienten Split an diesem Tag.

 

Text: Daniel Schober

Foto: Ludwig Frischhut

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