Split beim ersten Auswärtsspiel

Für die Softballdamen der Freising Grizzlies ging es zum ersten Mal in dieser Bundesligasaison zu einem Auswärtsspieltag. Nach bisher drei gewonnen Partien und einem verlorenen Spiel traten sie am 12. Juni gegen die Regensburger Legionäre an. Nach dem Besuch in der Oberpfalz fuhr das Team mit einem Split nach Hause. Das erste Spiel konnten sie mit 3:11 für sich entscheiden, das zweite mussten sie mit 2:0 an ihre Gegnerinnen abgeben.

Als Gäste gingen die Grizzlies zuerst den Weg zum Schlag. Mara Sandner holte dank eines starken Schlages von Fiona Brosch, die nach ihr dran kam, den ersten Punkt für die Freisingerinnen. Letztere wurde für die Grizzlies als Pitcherin auf den Mound gestellt. Sie setzte ihre Gegnerinnen die ersten zwei Innings unter Druck. Trotzdem schafften es die Regensburgerinnen, zwei Punkte für sich einzufahren.

Das wollten sich die Grizzlies nicht gefallen lassen. Sie wechselten daraufhin Shaya Raziorrouh im dritten Inning als Pitcherin ein. Zusammen mit ihren Teamkameradinnen im Feld ließ sie keine Punkte mehr zu – bis zum fünften Durchgang. Die Legionärinnen holten sich noch einmal einen Zähler auf dem Tableau. Doch das reichte ihnen nicht, um mit den Freisingerinnen mithalten zu können. Die Grizzlies scorten dank starker Schläge, klugem Spieleinsatz und Fehlern der anderen über die Partie verteilt noch einmal zehn Punkte. Das Spiel war aufgrund der Mercy-Rule frühzeitig im sechsten Inning beendet. Zuvor gab es noch einmal den Rückwechsel zu Fiona Brosch als Pitcherin. Der Endstand war 3:11.

Im zweiten Spiel wendete sich jedoch das Blatt. Die Regensburgerinnen setzten eine amerikanische Pitcherin ein. Ihr Spiel war nicht überragend, dennoch wollten die Grizzlies irgendwie nicht auf ihre Bälle schlagen. Das konnten die Regensburgerinnen für sich nutzen. Sie holten sich im ersten Inning zwei Punkte und ließen die Freisingerinnen kein einziges Mal über Home laufen – somit bedeutete das im Umkehrschluss, dass sie keinerlei Punkte machen konnten. Trotzdem schafften es die Grizzlies, ihre Gegnerinnen in Schach zu halten. Mitunter ein Verdienst von Pitcherin Mara Sandner, die von ihren Teamkolleginnen den Rücken gestärkt bekam. Am Ende der Partie stand es 2:0 für Regensburg.

Mit dem Split sind die Freising Grizzlies trotzdem zufrieden. „Es waren definitiv zwei gute Spiele“, sagte Spielerin Rebecca Hillebrand. „Natürlich geht es immer besser.“ Ein Rematch gegen die Regensburgerinnen steht schon am nächsten Heimspieltag am Samstag, 19. Juni, an – mit der Chance, ihren zweiten Platz in der Tabelle mit vier gewonnen und zwei verlorenen Spielen zu halten.

Text: Leyla Yildiz

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