Der ewige Rivale

Am Samstag, 25.05.2019 reiste unser Coach Pitch-Team mit Coach Günther Seifert zum ewigen Rivalen nach Regensburg.

Noch vor Beginn des Spiels einigten sich die Coaches darauf, in der Offense mit 13 Schlagleuten zu spielen, so dass alle mitgereisten Spieler ihre Chancen auf gute Hits bekamen. Und die Grizzlies legten gleich mit zwei Doubles von Rosalie Acbas und Emily Schertl, einem Homerun von Maxi Ernst und einem Triple von Johannes Ströll los. Insgesamt erlief sich die Grizzlies Offense acht Punkte und ging mit gutem Selbstvertrauen in die Defense. Und das Infield hatte die Offensivbemühungen der Legionäre gut im Griff, Vincent Schertl konnte einige Läufer schon auf der ersten Base ausmachen, Shortstop Korbinian Lohmaier und Pitcher Maksim Seifert verteilten die Bälle gut auf die zweite und dritte Base und die Regensburger schafften so nur fünf Punkte.

Im zweiten Inning erzielte Leonie Menz dann ihren ersten Hit in ihrem ersten Coach Pitch Spiel. Ihre Mitspieler schafften zwar viele Hits, wurden dann aber leider oft „unterwegs“ ausgemacht und die Jungbären brachten so nur vier Punkte aufs Scoreboard.

Vielleicht fühlten sich unsere Coach Pitcher nach dem gelungen Auftakt schon zu sicher, ab der Mitte des Spiels agierte die Defense dann nämlich leider etwas unkonzentriert und so gingen einige sicher geglaubte Bälle am Pitcher und Shortstop vorbei ins Outfield. Immerhin konnte Catcher Johannes Ströll noch den Hit vom letzten Schlagmann schnell auf Home zurück-“beordern“ und so noch einige Punkte verhindern. Die Regensburger nutzen ihre Chance, machten gleich sieben Punkte und so ging man mit einem Spielstand von 12-12 ins letzte Inning.

Die Grizzlies Offense versuchte noch mal vorzulegen, Steven Kopp, Emily Schertl und Paul Adam erzielten gute Hits und Maksim Seifert gelang noch ein Homerun.

In der Defense stellte Coach Günther um und die etwas neueren Baseballer übernahmen das Infield. Die Regensburger hatten sich mittlerweile gut eingeschwungen und brachten die unerfahreneren Grizzlies ordentlich in Bedrängnis. Mit zehn Punkten überrannten die Legionäre unsere Coach Pitcher, die dieses Spiel mit 17-22 Runs verloren geben mussten.

Nach einer kleinen Pause ging es in Spiel zwei. Von Anfang an taten sich die Grizzlies mit dem Regensburger Pitcher und Shortstop schwer, die beiden erwischten einfach sehr viele Bälle. Aber einige Grizzlies schafften doch einen Weg an den beiden vorbei, so konnten u. a. Gustav Grenz, Korbinian Lohmaier und Maxi Ernst Hits beisteuern.

Die Grizzlies Defense wollte Wiedergutmachung betreiben und ging konzentriert ins Spiel. Gleich im ersten Inning wurden die Zuschauer mit mit schönen Spielzügen belohnt. Shortstop Johannes Ströll konnte durch Tags und gute Würfe einige Läufer ausmachen, genauso wie Firstbase Girl Rosalie Acbas, die nach einem weiten Wurf von 3B von Jakob Rackl den Regensburger Läufer noch erwischte.

Auch das zweite Inning verlief ganz ähnlich, die Offense tat sich erneut schwer, die Defense dagegen ging konzentriert zu Werke und so stand es vor dem letzten Inning 11-9 für Regensburg. Es war noch alles drin. Und wieder war es leider das letzte Inning in dem nichts mehr klappen wollte. Zu viele Schlagleute scheiterten am Pitcher/Shortstop-Duo der Legionäre, da konnten auch Doubles von Korbinian Lohmaier und Steven Kopp, Hits von Maksim Seifert, Maxi Ernst und Tobias Hiebl und Rosalie Acbas und ein weiter Hit ins Outfield vom letzten Schlagmann Johannes Ströll nichts mehr ausrichten. Nur ein magerer Run war die Ausbeute und das saß dann wohl in den Köpfen… Die Legionäre erzielten in ihrem letzten Halbinning noch mal acht Punkte und die Grizzlies mussten auch dieses Spiel abgeben.

Schade, dass beide Spiel verloren wurden, aber so können wir bei der Bayrischen Meisterschaft Ende Juni noch eins drauflegen!

Text: Fam. Ströll

Foto: Ernst Kopp

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